Aktuelles

  • Fronleichnam Donnerstag, 04.06.2026, Teilnahme der KSK mit einer Fahnenabordnung.
  • Ausschusssitzung am Freitag, 12.06.2026 im Gasthaus Binderbräu 19:00 Uhr

Totengedenken

UNSEREN TOTEN

In Ehrfurcht gedenken wir all
unserer gefallenen, vermissten und
verstorbenen Kameraden.
Ihr Tod soll uns Mahnung und
Verpflichtung sein, dem
Frieden zu dienen.

Dank und Ehrungen am Kriegerjahrtag

(cg) Zur Feier und zu Ehrungen kam die Krieger- und Soldatenkameradschaft am Jahrtag im Gasthaus Binderbräu zusammen. Franz Inkoferer vergaß dabei auch nicht der Pflegerin des Kriegerdenkmals Katharina Czoppik und ihrer Vorgängerin Helga Muhr und viele dem Verein verbundene Personen zu begrüßen und ihnen zu danken. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Peter Czoppik und Fritz Reuter mit dem Vereinsabzeichen in Silber geehrt. Für 25 Jahre gab es für Richard Huber und Christian Schwarz das Ehrenzeichen in Gold und für 40 Jahre bei der KSK wurde Wolfgang Still mit dem Ehrenkreuz in Silber gewürdigt. Bürgermeister Simon Hackl dankte allen Aktiven, die zum schönen Jahrtag beigetragen haben und betonte, dass der Frieden ein kostbares, aber zerbrechliches Gut sei und es wichtig sei, an die Kriege und ihre schrecklichen Folgen zu erinnern und die Opfer nicht zu vergessen. Hackl dankte der KSK für die Organisation und Durchführung des jährlichen Jahrtages und der regen Teilnahme an den örtlichen Veranstaltungen.

Gedenken und Aufruf zur Versöhnung

Jahrtag der Krieger- und Soldatenkameradschaft Niederviehbach

(cg) Das Wetter hätte nicht schöner sein können zum großen Jahrtag, den die Krieger- und Soldatenkameradschaft von 1884 traditionsgemäß am Pfingstmontag beging. Sonne und weiß-blauen Himmel gab es schon in den Morgenstunden als die Kanoniere der KSK mit dumpfen Kanonensalven vom Majorberg den Festtag eröffneten.

Am Vormittag machte sich ein farbenfroher Festzug, angeführt von der Viehbacher Blaskapelle, vom Vereinslokal „Binderbräu“ auf, in Richtung Kirche zum Festgottesdienst. Neben den Ortsvereinen sowie den Kameraden aus Oberviehbach und Wörth, waren auch die Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen und die Bevölkerung zahlreich beim Umzug beteiligt.

Der Festgottesdienst wurde feierlich von Pater Adam Salomon und Diakon Wolfgang Brandl zelebriert und von der Viehbacher Blaskapelle musikalisch begleitet. Nach dem Gottesdienst versammelte man sich mit den Ehrenwachen Oberstleutnant der Reserve Martin Greiler und Peter Czoppik am Kriegerdenkmal zum Gedenken aller gefallenen und vermissten Kameraden aus Niederviehbach, sowie aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Pater Adam sprach Gebete und mahnte angesichts vieler weltweiter Konflikte, sich für den Frieden einzusetzen. Die Trauer gelte allen, die Leid tragen um die Toten und deren Schmerz. Das Leben stehe aber im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern und die Verantwortung gelte dem Frieden unter den Menschen in der Welt, so Vorsitzender Franz Inkoferer bei seiner Ansprache am Kriegerdenkmal.

Inkoferer gedachte am mit bunten Blumen schön geschmückten Kriegerdenkmal im Besonderen der gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege, deren Angehörigen und den Zivilisten aus Niederviehbach. Die Zeitzeugen der Kriege würden weniger werden und jetzt sei man gefordert den Frieden weiter zu erhalten. Der Jahrtag sei kein Tag der Schuldzuweisung, sondern ein Tag des Innehaltens. Er erinnere die Menschen daran, wie zerbrechlich der Frieden sei. Vor über hundert Jahren, nach dem Ersten Weltkrieg, sei dieses Gedenken ein Ausdruck der Trauer um Millionen Gefallene gewesen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sei mehr daraus geworden, ein Mahnmal gegen das Vergessen, ein Bekenntnis zu Frieden und Versöhnung. Dass aus den Trümmern von Hass und Zerstörung ein neues, friedliches Europa wachsen konnte, sei eines der größten Wunder der Geschichte.

Frieden sei kein Zustand, der einfach da sei, er sei eine Aufgabe, die im Kleinen beginne, im gegenseitigen Zuhören, in Achtung und im Miteinander. Er ende nicht an nationalen Grenzen.

Verantwortung füreinander übernehmen

Gerade heute, in einer Zeit, in der Kriege wieder in Europa und in vielen Teilen der Welt wüten, in der Menschen fliehen müssten und Worte wieder schärfer würden, da bekomme der Jahrtag eine neue Aktualität. Er erinnere daran, dass Demokratie und Freiheit geschützt werden müssten, jeden Tag, durch uns alle. Die Kranzniederlegung sei nicht nur Gedenken, sondern auch Versprechen für den Einsatz für eine Gesellschaft in der Menschlichkeit stärker sei als Hass und Verständnis stärker als Gewalt. „Gerade in einer Zeit, in der Worte wieder spalten können, braucht es Menschen, die Brücken bauen – im Großen, wie im Kleinen“, sagte Inkoferer. Das fange in Niederviehbach an, im Alltag, in der Nachbarschaft und in den Vereinen. Frieden wachse dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernähmen.

Grillfest der KSK Niederviehbach am Vatertag

(cg) Über viele Besucher konnte sich die Krieger- und Soldatenkameradschaft zum Grillfest am Vatertag freuen. Die schlechte Wetterprognose locke zwar nicht zu viele Ausflügler, dafür kam die einheimische Bevölkerung umso zahlreicher. Letztendlich fiel kein Tropfen Regen vom Himmel und man genoss Grillspezialitäten, Steckerlfisch, Käse und selbstgemachte Torten und Kuchen. Die Tische im Freien waren vollständig besetzt, sodass auch noch in der Viehbachhalle aufgebaut werden musste. So konnte die Vorstandschaft ein positives Resümee ziehen und freute sich über den Besuch und die treuen Helfer des Vereins. Nach dem Grillfest erwarten die Mitglieder der KSK aber schon wieder die nächsten Aufgaben, steht doch der traditionelle Kriegerjahrtag am Pfingstmontag an.

Nachruf Glötzl Emil

Die KSK Niederviehbach trauert um Ihren Kameraden Emil Glötzl. Emil war über 35 Jahre Mitglied bei der KSK und in dieser Zeit u.a.  als Schriftführer und 2. Vorstand im Amt. Emil war im Verein sehr aktiv tätig und bei allen Arbeiten und Vereinsvorhaben mit vollem Einsatz dabei. Für seinen jahrzehntelangen Dienst im Rahmen der Häusersammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, wurde er mit der „Albert Schweizer Medaille“ der Dt. Kriegsgräberfürsorge ausgezeichnet. Emil hinterlässt eine große Lücke im Verein.

Emil wird werden dir immer ein ehrendes Andenken bewahren. Ruhe in Frieden.